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Das Vermächtnis und die Neugründung der Stiftung Dr. Georg Haar

Vor seinem Selbstmord setzte Dr. Georg Haar am 6. Juni 1945 ein Testament auf, in dem er die Stadt Weimar zur alleinigen Erbin seines beträchtlichen Vermögens erklärte. Dies wurde jedoch mit der Auflage verbunden, in der Villa Haar eine Heimstätte für Kriegswaisenkinder einzurichten und für diese den Namen “Villa Haar” beizubehalten. Die Erträge des Kaufhauses sowie die Gewinne, die durch die Immobilien erzielt wurden, sollten der Finanzierung des Waisenhauses dienen.

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